Die Blutalkoholkonzentration (BAK) ist ein gängiger Maßstab für die Menge von Alkohol im Blut und wird üblicherweise in Gewichtsanteilen als g/kg (Promille) angegeben. Diese wird durch Blutabnahme – über einen Arzt – bestimmt. Dazu wird sodann ein Gutachten eingeholt und der Mittelwert bestimmt. Die BAK kann nur eine Aussage darüber treffen, wie hoch die Konzentration des Alkohols im Blut zum Zeitpunkt der Blutabnahme/ Untersuchung war. Gerade im Strafrecht spielt die BAK eine große Rolle, gerade im Hinblick auf Straftatbestände wie Vollrausch oder die Frage nach der Fahruntüchtigkeit.

juristische Abkürzungen: heute BAK

Was heißt eigentlich BAK?  Autofahrt – Polizei – Rauschmittel – na jetzt dämmert´s? Die Abkürzung BAK sollte man kennen, wenn man schon einmal Probleme mit der Polizei und mit dem Alkohol gehabt hat und zwar in dieser Kombination, denn BAK heißt …

Blutalkoholkonzentration

Die Blutalkoholkonzentration gibt Auskunft darüber, wie hoch der Anteil von Alkohol im Blut ist. Die Messung des BAK wird über eine Blutentnahme eingeleitet, die grundsätzlich richterlich angeordnet werden muss. Hier ist ein Wandel in der Rechtsprechung zu verzeichnen, denn früher wurde von den Gerichten toleriert,wenn die Polizei schon recht früh “Gefahr in Verzug” angenommen hat. Jetzt ist man strenger und die Polizei und die Staatsanwaltschaft ist verpflichtet zunächst sich um eine richterliche Anordnung zu bemühen.

Der BAK kann relativ sicher durch eine Blutentnahme mit anschließender Analyse bestimmt werden. Hier passieren in der Praxis eigentlich nicht sehr viel Fehler. Wichtiger ist, dass zu beachten ist, dass es beim Alkoholgenuß eine sog. “Anflutphase” gibt, das heißt, dass der Alkohol im Blut nicht sofort nach dem Trinken vorhanden ist, sondern sich erst 1 bis 2 Stunden später zeigt. Auch ist zu beachten, dass ein Erwachsener ungefähr 0,1  bis 0,2 Promille pro Stunde an Alkohol abbaut. Dies hängt aber von der körperlichen Konstitution und auch vom Geschlecht ab.

Anwalt Berlin – RA A. Martin