Scheidungstermine beim Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg trotz Corona

Familiengericht und Corona-Pandemie

Scheidung Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg

Beim Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg finden wieder nun wieder Scheidungen statt.

In der Corona-Krise wurde ab März 2020 bis Ende April 2020 beim Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg nur noch vereinzelt in Ehescheidungssachen terminiert. Dabei ist zu beachten, dass gerade der Anhörungstermin der Eheleute für den Abschluss des Scheidungsverfahrens unumgänglich ist.

Anhörungstermine der Eheleute im Scheidungsverfahren fanden ab März 2020 nur noch vereinzelt statt

kaum noch Scheidungstermine beim Familiengericht

Dieser Termin wird in der Regel erst dann angesetzt, wenn alle Anwartschaften beim durchzuführenden Versorgungsausgleich bereits ermittelt sind. Dies dauert mehrere Monate. Selbst die einvernehmliche Scheidung in Berlin dauert ungefähr 1 Jahr.

Aufgrund der Corona-Krise sagten fast alle Kammern beim Familiengericht die Termine im März und April 2020 ab.Es gab wahrscheinlich nur noch vereinzelt Terminierungen in Eilsachen.

ab Mai 2020 gibt es wieder Termine

Termine bei den Familiengerichten

Nun (Mai 2020) gibt es wieder Termine beim Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg, dass für Scheidung aus Marzahn zuständig ist. Von daher können damit bisher nicht erledigte Scheidungsverfahren abgeschlossen werden, in denen man vorher vergeblich auf den Anhörungstermin gewartet hat.

Damit können Ehescheidung wieder fast normal weiter betrieben werden. Wahrscheinlich wird es noch einen eingeschränkten Betrieb zukünftig geben.

weiterhin aber noch Einschränkungen bei den Familiengerichten in Berlin

Einschränkungen bei Scheidungen

Es wird aber noch weiter Einschränkungen geben.

Das Kammergericht schreibt dazu in seiner Pressemitteilung vom 7.5.2020 (Nr. 30/2020) zu den bisherigen Betrieb der Berliner Gerichte:

“Allerdings haben wir in unseren Zivilgerichten trotz der Lockerungen noch keinen vollständig normalen Betrieb und werden ihn angesichts der fortbestehenden Gefahren durch COVID-19 auch auf absehbare Zeit nicht haben. Anliegen oder Verfahren können deshalb nicht in allen Fällen so schnell bearbeitet werden, wie auch wir als Berliner Ziviljustiz uns das wünschen. Diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, ist aber unser Ziel.“

Rechtsanwalt Andreas Martin – Fachanwalt für Arbeitsrecht (Anwalt in Berlin Marzahn-Hellersdorf)