Anwalt Andreas Martin – Rechtsanwalt in Polen – Kanzlei in Stettin

Auf der nachfolgenden Seite erhalten Sie Informationen über meine Tätigkeit als Rechtsanwalt in Polen mit Kanzleisitz in Stettin. Weiter informiere ich Sie auch über allgemeine Themen im Zusammenhang mit der Anwaltstätigkeit in Polen.

Rechtsanwalt in Polen – Anwalt Martin – Stettin

über die Kanzlei

Beratung im polnischem Recht
– unsere Beratungsleistungen
polnische Anwälte
– Organisation der polnischen Anwaltschaft
– Unterschiede zu deutschen Rechtsanwälten

Rechtsgebiete
Inkasso in Polen
Zwangsvollstreckung in Polen
polnisches Grundstücksrecht – Immobilienkauf in Polen
GmbH-Gründung in Polen
Kancelaria-2-Grodzka
Anwaltskanzlei Martin in Stettin/ Polen

 – ul. Grodzka 20/6 – im Zentrum der Stadt

Rechtsanwalt in Polen – Anwalt Martin

Seit dem Jahr 2005 ist Rechtsanwalt Andreas Martin – als erster deutscher und ausländischer Anwalt in Stettin (Polen) in die Liste der ausländischen Rechtsanwälte (Registernummer 0001), welche bei der Anwaltskammer in Polen/ Stettin (Izba Adwokacka w Szczecinie ) geführt wird, eingetragen worden. Durch diese Eintragung kann Anwalt Martin in Polen faktisch, wie ein polnischer Rechtsanwalt, auftreten und außergerichtlich und gerichtlich die Interessen deutscher Mandanten wahrnehmen.

Rechtsgebiete der Kanzlei in Stettin

Die Kanzlei A. Martin vertritt seit Jahren deutsche Geschäftsleute und Mandanten in Polen. In der Kanzlei in Stettin beschäftigen wir uns täglich mit deutsch-polnischen Rechtsfällen auf mehreren Rechtsgebieten-, insbesondere mit

  • Inkasso / Forderungseinzug in Polen
  • Zwangsvollstreckung in Polen aus deutschen Urteilen
  • Firmengründungen, insbesondere GmbH-Gründungen in Polen
  • polnisches Wirtschaftsrecht
  • polnisches Grundstücksrecht (Kauf von Immobilien / Eintragung Sicherheiten)
  • Erbrecht in Polen (Erbrechtsstreitigkeiten/ Erbscheinsverfahren)
  • Abwicklung von Verkehrsunfällen in Polen unter Beteiligung von Deutschen
  • polnische Strafsachen

In der Stettiner Anwaltskanzlei besteht eine Bürogemeinschaft mit 5 polnischen Rechtsanwälten,  die den polnischen Rechtsanwaltstitel “Adwokat” führen dürfen. Darüber hinaus sind derzeit 2 Rechtsreferendare – meist zweisprachig – in der Rechtsanwaltskanzlei tätig. Sofern für bestimmte Fälle eine besondere Qualifikation erforderlich erscheint, führt den Fall ein polnischer Kollege (Rechtsanwalt) aus der Kanzlei in Stettin (eigenverantwortlich).

Die Kanzlei befindet sich nun in der ulica Grodzka 20/6 (3. Etage) gegenüber der Jakobi Kirche.

deutschsprachige Anwälte in Polen

Der polnische Anwalt nennt sich    “Adwokat” – also Rechtsanwalt bzw.  “Rechtsberater” (Radca Prawny).

Die Ausbildung des Adwokats und des Radca Prawny in Polen ist vergleichbar mit der deutschen Anwaltsausbildung. Die Dauer des Rechtsreferendaritats beträgt derzeit 3 Jahe und überwiegend in Anwaltskanzleien absolviert. Nur kurz ist der Referendariat bei Gericht oder bei der Staatsanwaltschaft. Anders als in Deutschland gibt es in Polen kein Ausbildung zum Volljuristen, der sowohl als Anwalt, Richter oder Staatsanwalt tätig werden kann. Vor dem Referendariat muss sich der Absolvent der juristischen Universität entscheiden, welche Laufbahn er in Polen einschlagen möchte.

Eine Vertretung vor den Gerichten in Stettin und auch in ganz Polen ist von daher möglich. Bei sehr speziellen Fällen oder rechtlichen Problemen besteht eine Zusammenarbeit mit Partnerkanzleien, an die dann der Fall vermittelt werden würde.

Beratung im polnischem Recht

Wir beraten Sie gern. Gesprächstermine können in folgenden Kanzleien vereinbart werden:

Bitte nehmen Sie am besten über folgende Telefonnummer mit uns Kontakt auf:

Tel.: 039754 52884 (Deutschland)

oder

Tel. +48 91 814 25 03 (Polen)

oder

Tel. +48 91 885 80 14

Anwälte  in Polen

Als Anwalt in Polen ist man einer Vielzahl von gesetzlichen Vorschriften unterworfen. Da es zwischen dem deutschen Rechtsanwalt und den polnischen Anwalt erhebliche Unterschiede gibt, sollen hier kurz einige Informationen über den Rechtsanwalt in Polen erfolgen.

Standesrecht – wie in Deutschland vor einiger Zeit

Grundsätzlich kann man sagen, dass die standesrechtlichen Vorschriften für Anwälte in Polen noch konventioneller sind als die deutschen Vorschriften (BRAO). Wobei das Standesrecht zwischen dem Adwokat und dem Radca Prawny auch unterschiedlich ist. Es ist zu beachten, dass hier aber eine Angleichung erfolgt, vor allem in Punkt Werbung und Weiterbildung.

hoher sozialer Status

Der Anwalt in Polen hat einen guten Ruf und einen hohen sozialen Status; dies hängt auch damit zusammen, dass in Polen weitaus weniger Anwälte tätig sind als in Deutschland und es früher sehr schwer war Rechtsanwalt in Polen zu werden. Dies hat sich nun geändert. Während z.B. in der polnischen Stadt Stettin vor einigen Jahren nur 2 bis 3 neue Referendare (Aplikanten) pro Jahr zugelassen wurden, hat sich diese Zahl mittlerweile vervielfacht. Im Jahr 2013 werden in Stettin rund 20 neue Anwälte zugelassen werden.

Anwaltsausbildung in Polen

Die Anwaltsausbildung in Polen ist länger als in Deutschland und auch praxisbezogener. Es gibt – anders als in Deutschland – ein eigenes Referendariat für Anwälte, Rechtsberater, Richter, Staatsanwälte, Gerichtsvollzieher und Notare. Der polnische Jurist muss sich also – anders als in Deutschland – bereits nach dem erfolgreichen Jurastudium (Abschluss Magister) für eine juristische Laufbahn entscheiden. Das Jurastudium  wird mit einer Magisterarbeit abgeschlossen. In Polen gibt es kein 1. Staatsexamen für Juristen. Dafür gibt es einen Zulassungstest für das juristische Referendariat. Zu beobachten ist aber, dass eine Annäherung zwischen den Rechtsberatern und Anwälten stetig erfolgt, so wird mittlerweile sogar ein identischer Zulassungstest zum Referendariat verwendet. Trotzdem gibt es aber immer noch 2 unterschiedliche juristische Referendariate, die von den jeweiligen Kammern organisiert werden. Beachtenswert ist, dass die Anwalts-Referendare ihre Ausbildung selbst finanzieren müssen. Sie bekommen zwar meist eine geringe Vergütung vom Ausbilder (Anwalt), müssen aber selbst an die Anwaltskammer für die Ausbildung zahlen.

Anwaltsreferendariat

So dauert das Referendariat (Aplikacja) in Polen für den Anwalt ungefähr 3 Jahre (früher sogar 3,5 Jahre) und ist viel stärker auf den Anwaltsberuf zugeschnitten. Fast die gesamte Zeit ist der Anwaltsreferendar bei seinem Rechtsanwalt (Adwokat) beschäftigt und nur kurze Zeit (6 Monate) bei Gericht und bei einer Behörde (z.B. Staatsanwaltschaft). Die meiste Zeit ist der polnische Referendar bei seinem Ausbilder (also beim Rechtsanwalt) und bearbeitet dort diverse Fälle und nimmt auch recht viele Gerichtstermine wahr. In Polen besteht ohnehin die Besonderheit, dass polnische Anwälte häufiger bei Gericht sind als deutsche, da in Polen eher selten Mandate im außergerichtlichen Bereich erteilt werden, da es keine Erstattungsfähigkeit von Anwaltsgebühren im außergerichtlichen Bereich – wie in Deutschland – gibt.

Wandel in der polnischen Anwaltschaft

Allerdings ist auch ein Wandel zu beobachten. Die Anwaltsdichte nimmt sehr stark zu, da die Beschränkungen des Zuganges zum Anwaltsberuf aufgehoben wurden. Weiter ist eine Liberalisierung der berufsrechtlichen Vorschriften der Anwälte und eine Angleichung zwischen den Vorschriften der Anwälte und den Rechtsberater. Die Unterscheidung macht ohnehin – diese stammt noch aus sozialistischen Zeiten – keinen Sinn.

Anwälte in Polen – der Unterschied zur deutschen Anwaltschaft

In Polen gibt es sowohl Rechtsanwälte (Adwokat) als auch sog. Rechtsberater (Radca Prawny).

der Adwokat

Der Anwalt in Polen nennt sich Adwokat, was man – auf Deutsch – mit Rechtsanwalt übersetzen kann. Als Anwalt in Polen ist man diversen standesrechtlichen Vorschriften unterworfen. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Berufsrecht der Anwälte in Polen strenger ist als das deutsche. Vergleichbar ist die Situation mit dem Standesrecht deutscher Rechtsanwälte vor 20 Jahren. Werbung ist nur in engen Grenzen zulässig und grundsätzlich nicht erlaubt. Ein polnischer Anwalt darf nicht als angestellter Rechtsanwalt tätig sein. Darüber hinaus gibt es auch eine Gebührenordnung vor Rechtsanwälte in Polen im gerichtlichem Bereich mit sog. Mindestgebühren. Anwälte im Polen müssen sich fortbilden (anders als in Deutschland). Die Rechtsanwaltskammer Stettin (ORA) achtet genau darauf, ob die Anwälte in Stettin ihrer Verpflichtung zur Fortbildung nachkommen. Derzeit – im Jahr 2012 – sind dies 12 Stunden an Weiterbildung pro Jahr (im Jahr 2011 waren dies nur 10 Stunden). Erstaunlicherweise reicht es auch aus, wenn man an Weiterbildungsveranstaltungen der Rechtsberater (so in Stettin) teilnimmt.

Rechtsberater Polen – der andere polnische Anwalt

der Rechtsberater

Der Rechtsberater in Polen nennt sich Radca Prawny, was man mit Rechtsberater übersetzen kann.

Der Unterschied zwischen beiden besteht in der Bezeichnung und der Ausbildung. Auch war es in der Vergangenheit so, dass der Rechtsberater in Polen anders als der Rechtsanwalt in Polen keine Vertretungen im Familienrecht und im Strafrecht vornehmen durfte und sich mehr auf Wirtschaftssachen konzentrierte. Diese Unterschiede sind mittlerweile – fast – beseitigt worden. Es bestehen zwischen dem Rechtsanwalt in Polen und den Rechtsberater aber immer noch Unterschiede in Bezug auf das Standesrecht (die Rechtsberater in Polen haben liberalere Vorschriften in Bezug auf die Werbung) und auf die Möglichkeit als Angestellter zu arbeiten. Der Rechtsberater in Polen kann nämlich anders als der polnische Rechtsanwalt im Angestelltenverhältnis beschäftigt werden, was beim polnischem Anwalt nicht möglich ist.

Es gibt in Polen ungefähr 4 x mehr Rechtsberater als Rechtsanwälte.

Sowohl Rechtsberater als auch Anwälte haben ihre eigenen Organisationen, wie Anwaltskammer / Rechtsberaterkammer und Ausbildung. Aber auch hier ist die Tendenz sichtbar, dass in Zukunft wohl diese Unterscheidung aufgegeben wird, was sinnvoll ist. Zu finden derzeit schon gemeinsame Aufnahmeprüfungen für das Referendariat statt, obwohl die Ausbildung immer noch getrennt ist.

Rechtsanwälte und Rechtsberater in Polen

Kanzleien, in denen sowohl polnische Rechtsberater als auch polnische Anwälte arbeiten, findet man in Polen heutzutage häufig.  Vor einigen Jahren war dies in Polen nicht gerne gesehen. Die Zusammenarbeit macht auch deshalb Sinn, da der polnische Rechtsberater dann in den Kanzleien angestellt werden kann. Dies passiert aber nicht immer. Es gibt auch viele polnische Rechtsberater, die eben mehr in diese “Mischkanzleien” einbringen als ihre Arbeitskraft, nämlich gute Kontakte zur Wirtschaft. Wie gesagt, ist eine Anstellung als Rechtsanwalt / Rechtsberater so möglich.

Aufgrund der Eintragung von Rechtsanwalt A. Martin in die Liste der ausländischen Rechtsanwälte der Anwaltskammer Stettin ist eine Vertretung von deutschen Mandanten in Polen durch Rechtsanwalt A. Martin möglich. Da die Kanzlei in Polen seit 2005 besteht und sich erfolgreich in Stettin/ Polen etabliert hat, gehört mittlerweile die Vertretung von deutschen Mandanten in Polen zu unseren täglichen Aufgaben.

Durch die Eintragung in die Liste der ausländischen Anwälte in der Anwaltskammer Stettin (Polen) – Nr. 0001 – kann eine Vertretung vor polnischen Behörden und vor Gerichten in Polen (Amtsgericht, Bezirksgericht etc.) möglich.

Rechtsgebiete

Tätigkeiten in Polen für deutsche Mandanten

Die Kanzlei in Stettin / Polen beschäftigt sich mit allen gängigen Fragen deutscher Geschäftsleute in Polen. Dabei werden folgende Rechtsgebiete abgedeckt

  • polnisches Wirtschaftsrecht und polnisches Vertragsrecht
  • polnisches Immobilienrecht
  • polnisches Erb- und Familienrecht
  • polnisches Verkehrsrecht

Folgende Dienstleistungen bieten wir in Polen an:

Inkasso in Polen

In Großteil unser Arbeit besteht in Polen darin für deutsche Firmen und Geschäftsleute Inkasso/ Forderungseinzug zu betreiben. Das Inkasso in Polen besteht in der Regel darin außergerichtlich, gerichtlich und / oder im Wege der Vollstreckung in Polen tätig zu werden. Dabei ist die polnische Mentalität sehr wichtig, die wir kennen. Auch gibt es im Hinblick auf die Vollstreckung in Polen erhebliche Unterschiede zur Situation in Deutschland.  Dies fängt eben bei der besagten Mentalität der polnischen Schuldner an bis zur Vollstreckung selbst, die in Polen über ein privatisiertes Gerichtsvollzieherwesen erfolgt, also anders als bei uns in Deutschland.

Um ein erfolgreiches Inkasso/ Forderungseinzug betreiben zu können, macht es Sinn, wenn man schon vor dem Vertragsschluss tätig wird und den Mandanten in den Verträgen entsprechend absichert. Hier gibt es diverse Möglichkeiten entsprechenden Druck auszuüben, so dass sich der polnische Geschäftspartner vertragstreu verhält. Eine gute Vertragsgestaltung minimiert spätere Probleme.

Ein Grundproblem ist Polen ist, dass man es generell – auch im Geschäftsleben – nicht so genau nimmt. Was im Vertrag steht oder abgesprochen wurde, ist für den polnischen Geschäftsmann meist nur grobe Orientierung. Das Nachverhandeln oder verspätete Lieferungen oder mangelhafte Qualität gehört in Polen zum Geschäftsalltag.

Von deutschen Geschäftsleuten wird häufig die völlig unterschiedliche Mentalität in Polen verkannt. Man glaubt, dass die Geschäfte in Polen genauso funktionieren, wie in Deutschland und liegt damit häufig falsch. Diese Unterschiede zu kennen, kann sich – gerade auch beim Forderungseinzug in Polen – bezahlt machen.

Zwangsvollstreckung in Polen

Sofern bereits schon ein Titel in Deutschland geschaffen wurde, muss noch die Zwangsvollstreckung in Polen betrieben werden.

Ein Titel ist zum Beispiel das deutsche Urteil, der Vergleich aber auch der Kostenfestsetzungsbeschluss. In Polen gibt es einen solchen Beschluss nicht, da bereits im Urteil selbst die (auch die erstattungsfähigen Kosten) genau beziffert werden.

In der Regel hat also der deutsche Vollstreckungsgläubiger immer 2 Titel, nämlich ein Urteil / Vergleich / Vollstreckungsbescheid und darüber hinaus den Kostenfestsetzungsbeschluss.

Um diese in Polen für die Zwangsvollstreckung benutzen zu können, muss entweder für alle Titel eine Bescheinigung nach Art. 54 EuGVVO /Anhang 5 (Rechtsverordnung 44/2001) oder eine Bestätigung als europäische Vollstreckungstitel vorliegen. Dies beantragt werden Deutschland. Das Gericht benutzt hierfür Formblätter, die mehrsprachig sind.

Dabei ist zu beachten, dass in Polen – egal, ob eine Bescheinigung als EU-Titel vorliegt oder nur ein normaler deutscher Titel, der nach der EuGVO (Anhang 5) in Polen für vollstreckbar erklärt werden muss – eine Vollstreckungsklausel in Polen auf jeden Fall beantragt werden muss. Mit einer Bescheinigung als europäischer Vollstreckungstitel geht die Vollstreckung in Polen natürlich etwas schneller, da man dann nur die Vollstreckungsklausel braucht.

Die Vollstreckung in Polen läuft auch etwas anders ab als in Deutschland, da man sich in Polen den Gerichtsvollzieher aussuchen kann und dieser auch am Erfolg der Zwangsvollstreckung beteiligt ist.

polnisches Grundstücksrecht – Immobilienkauf in Polen

Das polnische Immobilienrecht ist für deutsche Firmen und Geschäftsleute von erheblicher Bedeutung. Viele Deutsche haben und wollen sich noch ein Grundstück in Polen kaufen. Der Immobilienerwerb in Polen ist aber immer noch nicht ganz ungefährlich. Hier lauern immer noch Fallstricke und Probleme, die man auf den ersten Blick nicht erkennt und wohl auch nicht vom Makler oder von der Gegenseite mitgeteilt bekommt.

Wie z.B. die Einholung von Genehmigungen bei

  • Grenzgrundstücken
  • landwirtschaftlichen Grundstücken

Vor dem Erwerb von polnischen Immobilien über “Strohmänner” kann nur gewarnt werden.

Darüber hinaus holen wir auch Auszüge aus den polnischen Grundbüchern ein. Weiter sind wir tätig bei der Eintragung von Sicherheiten in polnischen Grundstücken oder bei Grundbuchänderungen (zum Beispiel auf Eintragung oder Auflösungen von Erbengemeinschaften) oder Immobilienverkäufen.

GmbH-Gründung in Polen

Die Gründung von Firmen für deutsche Geschäftsleute wird ebenfalls von der Kanzlei Martin in Stettin angeboten. Dabei gründen wir überwiegend für deutsche Mandanten Kapitalgesellschaften in Polen, vor allen die polnischen GmbH (Sp z oo). Es gibt hier viele Besonderheiten zu beachten. Insbesondere sollte für eine schnelle Gründung eine Abstimmung zwischen der Beschaffung von Gewerberaum, der Eröffnung eines Konto`s in Polen, dem Notartermin und der Anmeldung zum Handelsregister (zusammen mit allen erforderlichen Erklärungen und der Anmeldung für die REGON und die NIP).

polnische GmbH – Vorteile

Die GmbH in Polen hat für deutsche Geschäftsleute den Vorteil, dass man mit einer Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung direkt auf dem polnischen Markt ist und die Investition in die GmbH niedriger ist (siehe Mindeststammkapital  von 5.000 PLN – rund 1.200 Euro) als in Deutschland. Auch steuerrechtlich hat die GmbH in Polen Vorteile gegenüber der deutschen GmbH und letztendlich kann man sich auf dem polnischen Markt nur durchsetzen, wenn man auch vor Ort vertreten ist.

Bitte beachten Sie, dass wir keine kostenlose Rechtsberatung durchführen.

Rechtsanwalt Polen – Anwalt A. Martin